LinuxTag 2007, Part II
Tag 1 des LinuxTag 2007 liegt nun hinter mir und ist ein völlig neues Erlebnis. Nach Kurzbesuchen in 2004/2006/2006 bin ich dieses Jahr zum ersten Mal an allen Tagen beim LinuxTag dabei und da es zugleich keinen Gentoo Stand gibt, bleibt sogar viel Zeit für spannende Vorträge.
Heute standen für mich zunächst der Status Bericht des LiMux Projekts und die Virtualisierung von Fachverfahren (am Beispiel DIGANT) mit der Virtualbox auf dem Plan. Passend dazu kam am Nachmittag die Meldung, dass die SPD-Fraktion im Rat der Stadt Duisburg eine Anfrage an die Verwaltung stellen will, in der der mögliche Einsatz freier Software und die damit möglicherweise verbundene Kostenersparnis geprüft werden soll.
Unterbrochen von einer LPI Prüfung (202) wechselte ich dann am Nachmittag in den Virtualisierungstrack, wo zunächst die in-Kernel Lösung KVM und anschliessend die schon heute Morgen kurz angeschnittene Virtualbox Thema war. Während KVM mehr als noch stark experimentelle Lösung dargestellt wurde, scheint die Virtualbox in der Tat einmal einen Blick Wert zu sein – nicht nur weil der Referent ein Gentoo System zum Vortrag nutzte :P Insbesondere die Portabilität der Virtualisierungslösung und die offene API schauen recht interessant aus, mal schauen wie sich die Virtualbox im praktischen Vergleich mit einem VMware Server macht.
Zu guter letzt gabs dann noch den Oracle Vortrag über Oracles Linux Commitment – “Larry sagt wir machen in Linux und dann tun wir das”. Insbesondere der Einblick das Linux Kernel Team bei Oracle (das zwar auf Bereiche fokussiert ist, die für Oracle interesssant sind) war hilfreich und zeigt sehr deutlich, wie Unternehmen einerseits von freier Software profitieren können, gleichzeitig aber auch Verbesserungen für andere Nutzer dieser freien Software herbeiführen können.