LinuxTag 2007, Part III May 31, 2007
Posted by Tobias Scherbaum in : On the road ... , trackbackDer heutige Tag begann ungewohnt spät - Frühstück um 9, erster Vortrag um 10. Naja, ist ja “Urlaub” ;)
Horst Bräuner von der Stadt Schwäbisch Hall berichtete von der Umstellung auf eine aktuelle OpenXChange Groupware-Lösung - ein Marktvergleich fehlte und die Aktualisierung vom SLOX auf eine aktuelle OpenXChange Lösung ist nun nicht soooo spannend. Im Anschluss stand “Enterprise Samba bei der Landeshauptstadt München” auf dem Plan, von dem vielversprechenden Titel blieb auch hier leider wenig übrig.
Um 12 Uhr folgte dann ein Projektbericht eines Projekts, welches im Rahmen der WM 2006 im Bundesministerium des Inneren durchgeführt wurde. Konkret ging es um 4x Blech plus LoadBalancer, davon 2x BackEnd mit Oracle Real Application Cluster und 2x FrontEnd mit Apache/Tomcat - alles in allem also auch nichts wirklich spektakuläres.
Um 13:30 referierte Dr. Rolf Theodor Schuster aus dem Auswärtigen Amt über die Potentiale des Open Document Formats für das Auswärtige Amt. Vorsichtig formuliert könnte sich das Open Document Format durchsetzen, aktuell muss das Auswärtige Amt jedoch neben >10.000 PCs mit OpenOffice auch an 7.700 PCs ein Microsoft Office Produkt installieren, um die Arbeit und den Austausch von Dokumenten zu gewährleisten. Durch die Nutzung eines offenen, standardisierten Formats wie ODF ergeben sich hier erhebliche Einsparpotentiale.
Am Nachmittag sorgte Stefan Wintermeyer dann für einen Einstieg in Asterisk, was sich schon seit Ewigkeiten auf meiner “Dinge-die-ich-mir-mal-anschauen-wollte”-Liste befindet - wenn auch relativ weit unten. Guter Vortrag, viele werden es geahnt haben, denn gut besucht war er auch.
Im Anschluss war ich noch im Amarok Talk, wo Features vorgestellt wurden und ein erster kleiner Ausblick auf die kommende Amarok 2.0 geboten wurde. Saal 3 kommt meinen Vorstellungen eines perfekten Vortragsraums btw. sehr Nahe, das WLan ist dort am besten und der Raum ist perfekt auf ~15 Grad runter klimatisiert. Mal schauen welche Vorträge morgen in Saal 3 stattfinden :P Der Vortrag selbst hat mich in meiner ablehnenden Haltung zu Amarok bestätigt - die Features benötige ich beim besten Willen nicht, ich bin mit XMMS oder Audacious deutlich besser bedient (wenn es was “größeres” sein muss, dann meinetwegen auch noch Muine oder Rhythmbox).
Kurz vor Toresschluß lief ich am Oreilly Stand noch Volker fast in die Arme - nachher gehts noch mit den Gentoo Entwicklern Robert und Benedikt los Richtung Beer’N'Food. Morgen steht dann die Keysigning Party auf dem Plan, ein Treffen mit meinem Lektor gibts auch noch - und die im Februar gestorbenen Plättchen aus foghorn.gentoo.ev.org bekomme ich auch überreicht …

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