LinuxTag 2007, Part IV June 1, 2007
Posted by Tobias Scherbaum in : On the road ... , trackbackEigentlich wollte ich den heutigen Tag um 10 Uhr mit dem Kerberos-Vortrag beginnen. Weil auf irgendeiner Tafel aber angeschlagen war, dass der Vortrag um 12 Uhr stattfinden sollte, schlenderte ich durch die Halle und blieb prompt bei O’Reilly hängen. Um kurz vor 11 stellte ich dann fest, dass der Kerberos-Vortrag doch um 10 Uhr stattfand ….
Anschliessend begab ich mich in Saal 5 (nicht ganz so schönes Netz wie in Saal 3, aber auch gut klimatisiert), wo der OpenSolaris-Day stattfand. Zunächst ein Vortrag über Parallelisierung von Anwendungen mit OpenMP/Sun Studio 12, danach zu ZFS. ZFS steht ähnlich wie Asterisk auf der “Dinge-die-ich-mir-schon-längst-anschauen-wollte”-Liste, schauen wir mal.
Zum Mittagskaffee traf ich meinen Lektor und konnte mit ihm noch ein paar Dinge zum Buch besprechen - und die Druckfahne in Empfang nehmen. Anschliessend ging es zur Keysigning Party … in dem Ausmss für mich völliges Neuland. Mein neuer Ausweis (und speziell das Foto) konnte überzeugen, ich hätte gute Chancen auf einen Freak-Award gehabt.
Das Team hinter dem Typo3-Magazin T3N stellte um 16 Uhr vor, wie weit freie Software in ihrem Verlag eingesetzt wird. Mit Ausnahme eines XML-Transformers zur Erstellung des Heftes (Dauer 3 Minuten) wird zur Herstellung des Magazin viel freie Software genutzt, darunter auch eigene Erweiterungen zu Typo3, die irgendwann auch als freie Software an die Community zurück gehen wollten.
Peter Prochaska aus dem Hardened-PHP-Project stellte abschliessend den Suhosin-Patch/Extension vor, mit dem sich eine bessere Absicherung von PHP-Installationen erreichen lässt. Soweit nichts grundlegend neues, erschreckt haben mich jedoch die vielfältig gestellten Fragen (und das nicht einmal ansatzweise positiv …).
Das LPI feierte nach Abschluss der eigentlichen Messe am Freitag Abend noch eine kleine Standparty, wo ich dann auch ein paar Worte mit Michael wechseln konnte (unter anderem auch über das, was wir am Abend noch essen würden). Zuvor gabs jedoch noch die ein oder andere Cola und ich hab es tatsächlich geschafft, beim Quiz bis zur finalen 1M-Frage zu kommen und diese korrekt zu beantworten (gut, ein wenig Hilfe gabs schon … :P). Nachdem wir so den Ruf der “LUGOR” gerettet hatten, begaben Michael und ich uns auf die Suche nach einem guten Steakhaus - zu Fuß. Nach ca. 2 stündigem Fußmarsch landeten wir im Block House am Ku’damm, jeder Schritt dorthin war es wert :)
Der Abend klang dann im Hotel mit Lektüre und Korrektur meines Buches langsam aus …

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