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Linux-Info-Tag in Dresden November 15, 2007

Posted by Tobias Scherbaum in : Aktuelles, Events, On the road ... , trackback

… und ein halbes Desaster. Aber von vorne ;)

Bereits ziemlich früh im Jahr habe ich den Flug zum diesjährigen Linux-Info-Tag in Dresden gebucht, 03. November, ein Samstag, klingt nach einem Daytrip - also morgens hin, abends zurück. Gesagt gebucht, meine “Hausairline” hatte Flüge zu den passenden Zeiten zum passenden Preis im Angebot :) Morgens mit einer direkten Verbindung nach Dresden, am Abend über München wieder zurück an den heimischen DUS-Airport.

Mitte Oktober prüfte ich noch einmal kurz die Buchungsdaten, nun sollte ich schon mit der Nachmittagsmaschine nach München fliegen - ungünstig. Kurzer Anruf bei der Hotline, die letzte Maschine von München nach Düsseldorf wurde gestrichen. Glücklicherweise gab es am Abend noch eine weitere Verbindung von Dresden nach Düsseldorf via Frankfurt, auf die man mich dann umgebucht hat.

So ging es also am Samstag um kurz vor 5 zu Hause los, zu Fuß, per Bahn, per Sky Train, Quick-Check-In und dann noch gemütlich ein kleines Frühstück bei Starbucks. Für mich als “Kloaglump”-Fan gab es heute auch einen Flugzeug-Typ kennenzulernen, den Canadair CRJ 700. Sitzplatz wie meist in der letzten Reihe, reichlich Platz, überpünktliches Bus-Boarding,  pünktlicher Start, ein weiterer Kaffee und eine überpünktliche Landung in Dresden. Gegen halb 9 sammelte mich dann Jens ein und wir führen erstmal ins nächste McCafe um die Zeit bis zum Veranstaltungs- und Vortragsbeginn mit einem Cappuchino zu überbrücken. Dabei begann eine “Verkettung unglücklicher Umstände”, wie ich es mal nennen mag. Ein wenig hatten wir uns verquatscht, so dass wir ein wenig zu spät los kamen. Soweit jedoch noch nicht tragisch, tragisch wurde es erst, als wir um 10 vor 10 feststellten, dass die Veranstaltung dieses Jahr in einem anderen Gebäude stattfand. Einige Minuten des Fehlroutings und einige Telefonate mit dem Helferlein des Linux-Info-Tags später stand ich dann um rund viertel nach 10 endlich vor dem Publikum. Von der Rennerei abgehetzt und ein wenig unter Zeitdruck “hetzte” ich die Folien runter, zwischendurch bemüht durch ein paar Schlücke Wasser ein wenig Tempo herauszunehmen, leider nicht erfolgreich. Einer meiner schlechteren Vorträge :/

Ein Desaster kommt bekanntermassen selten allein, dass zweite schlug ebenfalls während des Vortrags zu - der Beamer zeigte unbeirrt einen Blaustich … bei blau/weißen Folien eher unschön. Der nächste Vortragende hatte mehr Glück, der Ersatzbeamer des Ersatzbeamers konnte zu korrekter Mitarbeit gebeten werden.

Den Tag in Dresden verbrachte ich mit Jens und Jan bei Kaffe, Steak und Wurst - und einigen Vorträgen. So gab es einen Bericht zum Einsatz der Virtualbox im Auswärtigen Amt zu sehen und Sven Guckes berichtete über OSS-Events in Europa. Hey, bei einem Großteil der Events war ich auch :D

Zeitig lieferte mich Jens wieder am Flughafen ab, kurz die Boardkarten aus dem Automaten fischen, durch die Fummelbude und erstmal eine Erfrischung nach dem anstrengenden Tag. Bierchen++. Pünktlich nach Beendigung des Boardings der 18 Uhr Maschine nach Frankfurt folgte wenige Minuten später die Mitteilung, dass die 19:20 Maschine um ca. 30 Minuten verspätet sei. Gut, ich hab ‘ne Stunde in Frankfurt Zeit, das passt schon. iBook an, WLan und ein wenig in Mails gestöbert die eh schon zu lange aufs gelesen werden warteten. Zwischenzeitlich informierte die Hausairline auch per SMS über die anstehende Verspätung, ++ dafür.

Gegen halb 8 konnte dann der Flieger gen Frankfurt in Beschlag genommen werden, wie gehabt letzte Reihe, reichlich Platz, nicht zu hell - chiq. Kurz vor 8 trat der Pilot aus dem Cockpit hervor und verkündete, dass sich der Abflug um weitere ca. 30 Minuten verzögern wird, da es am Tag in Frankfurt Nebel hatte und einige Maschinen die sich daraus ergebenden Verspätungen noch mit sich ziehen und vor 20:20 kein Abflug in Dresden möglich sei. Gut, langsam könnt’s knapp werden … Abflug also gegen 20:20 - ein Nickerchen, ein Bierchen und runde 45 Minuten später dann die Ankunft in Frankfurt, Zeit bis zum Boarding der Maschine nach Düsseldorf: immerhin noch ein paar Minuten. Schnell die Gates gewechselt, noch ein paar Minuten gewartet und rein in den Flieger gen Heimat. Der wiederum war gut gefüllt (Eco voll besetzt?) und ich hatte keinen Fensterplatz und auch keinen Platz in der letzten Reihe ergattern können - trotz Boardkartennummer 003. Die Sitzplatzwahl beim Online-CheckIn funktionierte nicht, so dass ich wahllos einen Platz zugeteilt bekam.

Pünktliche Landung in Düsseldorf um 22:15, SkyTrain, Regional-Express, Regional-Bahn und gute 50 Minuten später war ich auch daheim (am PC :P).

Soviel vom diesjährigen Linux-Info-Tag … ;)

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