Local Root Exploit II

Der splice() Local Root Exploit ist derweil in Linux Kernel 2.6.24.2 gefixt (ein erster Fix in 2.6.24.1 war unvollständig) – solange bis Distributoren ein neues Kernel-Paket bereitstellen oder Wartungsfenster den notwendigen Reboot der Maschinen erlauben, schafft ein Kernel-Modul abhilfe. Dieses deaktiviert den durch die Exploits genutzten System Call, natürlich nur so der laufende Kernel denn das Laden von Modulen auch unterstützt.

Auf einem Ubuntu System (nicht nachfragen … *hust*) habe ich das Modul kurz verifiziert, als Tipp seit weiterzugeben, dass man auf das Laden des Moduls aus einer über den Exploit geöffneten root-Shell heraus verzichten sollte :P

Benutzer und Administratoren von Systemen auf denen ein “gehärterter” Kernel mit Grsecurity/PaX-Patch läuft, schlafen weiterhin besser – verzeinzelten Erfahrungsberichten zufolge soll der Exploit hier vergleichbar eines DoS “wüten”, wiederum andere berichten, dass sie den Exploit wirkungs- und auswirkungslos skriptgesteuert 1000 Mal aufrufen konnten.

Update: gentoo-sources-2.6.23-r8 and gentoo-sources-2.6.24-r2 enthalten die nötigen Korrekturen und sind für x86/amd64 bereits “stable”. Daniel Drake fasst die Fehlerbeschreibung und betroffenen Versionen detailliert zusammen.


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