sshfs in 2 Minuten

sshfs nutzt fuse, ist damit a) eine einfache und b) schnell eingerichtete Variante um “mal eben” auf remote-Verzeichnisse zuzugreifen – fast so komfortabel als wäre es ein lokales Verzeichnis.

Zuallerst wird ein FUSE-Modul benötigt, hier kann zwischen dem in-Kernel Modul (welches auch fest in den Kernel kompiliert werden kann) und dem externen Modul gewählt werden. Für einen 2.6.25 (oder neuer) Kernel reduziert sich die Auswahl jedoch auf das in-Kernel Modul. So schauts aus …

CONFIG_FUSE_FS=m

… hab ich schonmal vorbereitet ;)

Nun fehlt noch das passende Userland-Tool hierzu, dazu wird sshfs-fuse installiert. fuse wird als Abhängigkeit – so noch nicht vorhanden – direkt mitinstalliert.

# emerge sshfs-fuse

Nun kann nach Belieben ein Verzeichnis via SSH gemountet werden:

sshfs root@test:/var/www/localhost/htdocs htdocs

Die Syntax gleicht der des scp, ist also in der Tat simpelst zu benutzen.

About Tobias Scherbaum

Sysadmin. Autor. Gentoo-Evangelist.
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