jump to navigation

iBook Upgrade February 9, 2007

Posted by Tobias Scherbaum in : Spielzeug , add a comment

Der Postbote hat grade frisches Spielzeug in Form einer 160GB 2,5″ Festplatte geliefert. Wenn ich den filigranen Austausch der Festplatte gegen das 30GB Modell im iBook mit meinen nicht-filigranen Fingern heute nachmittag noch hinbekommen, ist endlich mal wieder genug Speicherplatz verfügbar. Mit den bisherigen 30GB war es schon recht eng (geworden). 2 Betriebssysteme (MacOSX und das gute Gentoo) parallel fressen schon einigen Speicherplatz, der ein oder andere CVS-Checkout ebenfalls und neben sonstigen Daten, von denen man sich nicht trennen mag, sind 30GB schnell ausgeschöpft. Aber wem erzähle ich das ;)

Die Alpha hat einen Namen … January 24, 2007

Posted by Tobias Scherbaum in : DEC Alpha , add a comment

… und zwar heißt sie nun wie sie heißt: Miata. Installiert bekommen hab ich sie nun auch, die integrierte Ethernet NIC mit tulip Chipsatz macht wohl seit längerem Probleme, kloeri und wolf31o2 haben mich direkt zum Tester für die 2007.0 Alpha InstallCDs erklärt :P Mit einer schlechten-aber-immerhin-funktioniert-sie Ethernet NIC mit rtl8139 Chipsatz war endlich auch Netz zu bekommen. Eine Installation ohne Netz war leider nicht möglich weil, die UniversalCD des 2006.1 Release nur veraltete Kernel-Sourcen (2.6.11, nicht ganz so tragisch) enthält und die aboot Sourcen komplett fehlen.

Nachdem die Alpha nun installiert ist, hat sie nun auch einen Namen bekommen. Weil mir die (bekannteren) Figuren aus den Simpsons doch so langsam knapp werden und mir gerade nicht nach Kreativität war, ist die Alpha nun nach dem offiziellen Alias der Serie benannt: Miata.

miata ~ # cat /proc/cpuinfo
cpu                     : Alpha
cpu model               : EV56
cpu variation           : 7
cpu revision            : 0
cpu serial number       :
system type             : Miata
system variation        : 0
system revision         : 0
system serial number    :
cycle frequency [Hz]    : 433155127 est.
timer frequency [Hz]    : 1024.00
page size [bytes]       : 8192
phys. address bits      : 40
max. addr. space #      : 127
BogoMIPS                : 858.04
kernel unaligned acc    : 0 (pc=0,va=0)
user unaligned acc      : 0 (pc=0,va=0)
platform string         : Digital Personal WorkStation 433au
cpus detected           : 1
L1 Icache               : 8K, 1-way, 32b line
L1 Dcache               : 8K, 1-way, 32b line
L2 cache                : 96K, 3-way, 64b line
L3 cache                : n/a

Die Alpha lebt! January 23, 2007

Posted by Tobias Scherbaum in : DEC Alpha , add a comment

Gut, sie hat noch keinen Hostnamen, aber die beiden Problemchen von Sonntag konnte ich noch beheben. Die System-Time war beim 73453. Versuch dann endlich mal gespeichert - und auch die Umstellung vom AlphaBios auf die SRM-Konsole ist mir geglückt. Ein einfaches Umstellen im AlphaBios ist nur die halbe Miete, die andere: Nach dem Umstellen zweimal mit F10 speichern, die Kiste ausschalten, 45 Sekunden warten, die Kiste anschalten, Spass haben :]

Nach Lösung dieser zwei Probleme tun sich direkt zwei neue auf:

Die Gentoo 2006.0 und 2006.1 Alpha-InstallationsCDs booten zwar, jedoch lässt sich die LAN-Karte (tulip) nicht zur Mitarbeit bewegen

FreeBSD wirft beim Boot der Minimal-InstallCD einen Kernel-Panic und resettet die Box

Mal schauen was nun auf die Kiste kommt … ;)

Neues Spielzeug: Alpha Workstation 433 January 21, 2007

Posted by Tobias Scherbaum in : DEC Alpha , 1 comment so far

Gestern ist mir eine DEC Alpha Workstation 433 (433a) in die Hände gefallen, womit die Architektursammlung - somit fehlt mir von den gängigeren Architekturen nur noch eine Itanium-Box (und ganz genaugenommen auch noch ein PPC64 Kistchen ;)).
Mal schauen was sich mit dem Maschinchen noch brauchbares anstellen lässt, davor steht aber noch die Lösung von 2 Problemen:

- Die Alpha meldet bei jedem Boot “invalid system time”, auch wenn ich im AlphaBios eine korrekte Zeit setze. Laden der default-settings bringt leider auch herzlich wenig.

- Das AlphaBios lässt sich nicht auf srm umstellen - also umstellen lässt es sich schon, wird im AlphaBios auch so angezeigt, dennoch wird immer das AlphaBios geladen. Mglw. hängt das ja mit dem system-time Problem zusammen?

Wer Ideen und Lösungsansätze hat darf sich gerne bei mir melden ;)

Endlich wieder genug IPs! January 1, 2007

Posted by Tobias Scherbaum in : Spielzeug, Sysadmin , 4comments

.. aber letzendlich doch nur eine kleine Spielerei, um mir die letzten Minuten des alten Jahres und mit die ersten des Neuen Jahres einigermassen sinnvoll zu vertreiben - ich (also mein Netz …) bin endlich IPv6 ready. Natives IPv6 hab ich bisher noch bei keinem DSL-Provider gesehen, es bleibt also “nur” der Umweg über einen Tunnel. Bereits vor einiger Zeit hatte ich mich bei SiXXS registriert und den Tunnel auch einige Tage (Wochen?) betrieben - jedenfalls lange genug, um ausreichend viele Punkte für die Beantragung eines Subnets zu bekommen. (Für jede Woche, die der Tunnel erreichbar ist gibt es Punkte, mit den Punkten kann man ein Subnet beantragen, Reverse DNS Einträge verwalten, usw.)

Mal schauen, wie lange (sprich Jahres) es noch dauert, bis es a) natives IPv6 für DSL-Endkunden gibt und b) ich auf dem letzten Rechner IPv4 beerdigen darf :P

Suns Try&Buy November 7, 2006

Posted by Tobias Scherbaum in : Spielzeug, Sun , add a comment

Grade mal wieder eine Email von Sun über Aktuelles aus dem Try&Buy Programm bekommen - 60 Tage eine Quad-Opteron Kiste (Dual-Cores …) kostenlos testen zu können klingt irgendwie schon arg verlockend … *sabber*

Linux auf IBM RS/6000 43P-140 October 22, 2006

Posted by Tobias Scherbaum in : IBM, Spielzeug , 4comments

Das Bedürfnis auch auf einer IBM RS/6000 (hier 43P-140, also eine PReP Maschine) war gegeben, die Umsetzung der Idee aber schon ein wenig schwieriger - aber von vorne ;)

Grundsätzlich ist bei diesen Maschinen die Unterscheidung zwischen PReP und CHRP (siehe Wikipedia) anzustellen, die 43P-140 ist eine Maschine mit (älterer) PReP Plattform - was den Linuxbetrieb und die Installation etwas schwieriger macht. Danny van Dyk berichtete von der Installation seiner RS/6000 (aber einer CHRP Maschine) wenig exotisches - die aktuelle Gentoo LiveCD bootet und die Installation des Systems sowie Nutzung des yaboot Bootloaders funktionieren nahezu problemlos.

tobias@ralph ~ $ cat /proc/cpuinfo
processor : 0
cpu : 604r
clock : 232MHz
revision : 49.2 (pvr 0009 3102)
bogomips : 232.44
machine : PReP IBM 43P-140 (Tiger1)
upgrade cpu : not present
scsi fuse : ok
simms : 0:128MiB 1:128MiB
l2 cache : sync burst, parity, 1MiB

Zur Linux Installation auf einer PReP RS/6000 gibt es grundsätzlich 3 Möglichkeiten: Boot von Floppy (wo gibts funktionierende?), Boot von CD (wo gibts eine funktionierende?) oder Netboot (wo gibts nen Kernel mit initrd?). Die Suche nach Netboot und Floppy Images verlief eher erfolglos, ich hatte zwischenzeitlich einen Satz Disketten heraus gekramt und verschiedene im Netz kursierende Kernel funktioniert, aber das passende Userland wollte sich partout nicht finden oder booten lassen. Das Netbooting schied aus gleichen Kriterien aus. Bleibt also die Suche nach einer auf PReP Maschinen bootbaren CD. Auch diese gestaltet sich eher schwierig, in den Gentoo Foren fand sich eine mehr als 2 Jahre alte CD - diese konnte aber auch nach mehreren Versuchen nicht dazu bewogen werden eine Initrd zu laden. Weitere Recherchen ergaben dann, dass der PPC Port von OpenSUSE die RS/6000 unterstützen soll, die 10.1 CD wollte jedoch nicht booten - ein kurzer Blick auf die OpenSUSE Webseite verrät dann auch warum, die 10.0 CD bootete dann völlig problemlos. Es empfiehlt sich ein “rescue” an die Bootbefehlszeile anzuhängen, Yast über eine 9600 Baud serielle Konsole ist zwar an für sich ein Erlebnis, aber selbst die Installation von OpenSUSE ist damit nicht möglich :P

Die Unterschiede zwischen den 10.0 und 10.1 OpenSUSE CDs förderten dann auch das nächste Problem ans Tageslicht. Dank dem ppc/ppc64 Merge im Linux Kernel >=2.6.15 ist der Kernel 2.6.14.x der derzeit letzte auf PReP Maschinen nutzbare (2.6.18 habe ich mir noch nicht angeschaut, aber …). Die weitere Installation lässt sich “wie gehabt” und analog zu anderen Plattformen durchführen - bei der Partitionierung muss jedoch als erste Partition eine (kleine) PPC PReP Boot Partition (Typ 41) angelegt werden.

Aus der PReP Boot Partition wird der Kernel gestartet, folglich muss der Kernel erstmal dort hinein - dd erledigt das. Damit wäre die Installation nahezu abgeschlossen - bis auf die “Standard” Kernelparameter wie das Rootfilesystem. Da es keinen Bootloader gibt der diese Parameter übergeben kann bleiben zwei Möglichkeiten: Defaultparameter in der Kernelkonfiguration angeben (theoretisch schön, funktioniert aber praktisch leider nicht) oder die Nutzung des “preptool” mit dem Kernelparameter fest ins Bootimage geschrieben werden können - funktioniert mit einem 2.6.x Kernel leider auch nicht …
Die gesamte Installation gestaltet sich “ein wenig” kompliziert, danach läuft die Maschine aber durchaus stabil. Wer selbst mit seiner 43P-140 spielen möchte, hier findet sich die für mich funktionierende die Kernelkonfiguration (2.6.14.7). Viel Spaß beim Nachbauen ;)